
«Die Farbe ist der Ort, wo unser Gehirn und das Weltall sich begegnen.»
(Paul Cézanne)
Expertise in Farbe & Materialitätt
Farbkonzepte sind für mich eine Kunstform mit tiefen gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhängen. Basierend auf dem Studium der Gegebenheiten vor Ort schaffe ich eine sinnliche Qualität, die im Dialog mit den Betrachtenden und der Umwelt steht. Indem ich Raumfunktion und Zweckgebundenheit konsequent mit einbeziehe, wird meine Gestaltung zu einem integralen Teil der Architektur – funktional, authentisch und identitätsstiftend.
Nachhaltigkeit
Relevant ist für mich auch die ästhetische und ökologische Nachhaltigkeit: Raum soll einerseits im Individuum nachhallen, sei dies bewusst oder unbewusst. Anderseits muss die angestrebte Ästhetik umweltfreundlich sein. Ökologische Nachhaltigkeit wird primär durch die Wahl der Materialien und deren gute Alterung und sekundär durch einfachen Unterhalt erreicht. Stets muss dabei auch an die Sanierung beziehungsweise Renovierbarkeit und – mit Blick auf die Cradle-to-Cradle Vision - den Rückbau gedacht werden. Technisches Fachwissen über Farbe & Materialien sind die Voraussetzung und die Basis, um die erwähnten Aspekte der Nachhaltigkeit zu erreichen.
Philosophie
Bei der Formulierung des Ziels einer Farbgestaltung muss die Frage beantwortet werden, was mit ihr erreicht werden will. Es geht dabei nicht nur um Funktionalität, sondern auch um die ästhetische Wirkung und den soziologischen Kontext.
Eine differenzierte Farbgestaltung kann ordnen und strukturieren. Farbgestaltung stellt Bezüge her und nimmt eine identitätsfördernde Rolle im Erscheinungsbild ein. Es ist deshalb sinnvoll, die Farbplanung so früh wie möglich in die Projektplanung miteinzubeziehen.
Aufgabengebiete
Farbkonzepte & Materialität
Ganzheitliche Gestaltung für Innen- und Aussenraum bei Neubau, Sanierung und Umnutzung.
1. Expertise & Stadtbild
Farbleitplanung für Orts- und Stadtbilder. Konzepte für historische Gebäude in Kern- und Schutzzonen sowie die Übersetzung historischer Befunde bei denkmalgeschützter Bausubstanz.
Fachreferate, Schulungen und theoretische Arbeiten sowie Jury-Tätigkeiten.
2. Sakralraum & Abschied
Einkehr, Stille, Würde.
Kirchen, Kapellen, Klöster, Räume der Stille, Aufbahrungsräume, Einsegnungshallen und Friedhöfe.
3. Bildung & Gesundheit
Lernen, Heilen, Altern.
Schulhäuser, Kindergärten, Studentisches Wohnen, Alterszentren, Medizinische Einrichtungen & Kliniken.
4. Wohnbau & Siedlungen
Identität & Gemeinschaft.
Wohnsiedlungen, Wohnüberbauungen und Mehrfamilienhäuser – von der ersten Vision bis zur Umsetzung.
5. Arbeitswelten & Gewerbe
Struktur & Repräsentation.
Bürobauten, Verwaltungsgebäude sowie hochwertige Verkaufs- und Ausstellungsräume.
6. Gastronomie & Hotellerie
Gastfreundschaft & Begegnung.
Atmosphärische Gestaltung für Hotelbauten, Restaurants, Cafés und öffentliche Aufenthaltszonen.
Vorgehensweise
Vorstudie ∙ Grobkonzept ∙ Detailplanung ∙ Begleitung Ausführung
Zusammenarbeit
∙ Verwaltungen von Städten, Kantone und Gemeinden
∙ Kantonale und städtische Denkmalpflege
Auftraggeber
∙ Architekten
∙ Öffentliche Hand
∙ Institutionelle Auftraggeber
∙ Investoren
∙ Totalunternehmer
∙ Private Bauherren