Augenmerk
Ich vernetze Inhalte. Bringe sie in Balance und erarbeite ganzheitliche Konzeptionen.
Malerei
Meine Malerei entsteht prozesshaft und basiert auf konzeptionellen Themen. Die Bildsprache ist abstrakt und kompositorisch. Ich arbeite mit Ölfarbe, die es mir ermöglicht, in sehr dünnen bis fetten Schichten zu arbeiten. Durch Überlagerungen von Farbe und Form entsteht ein imaginärer Raum, der den Betrachter einlädt, eine eigene Perspektive einzunehmen. Innere und äussere Dialoge und Bildwelten sind uns allen vertraut. Ich verfolge den Ansatz der Offenheit gegenüber dem Ungreifbaren. Meine Bildkompositionen sollen atmen, Tiefe und Weite suggerieren und die Phantasie des Menschen anregen.
Kunst und Bau
Meine Projekte entstehen aus der Wechselwirkung von Vision, Raum und Träger. Tiefgehende Recherchen und thematische Entwicklungen sind entscheidend für diese Projekte.
In der Konzeption vereinen sich Inhalt, Materialität, Architektur und Kunstwerk zu einer harmonischen Einheit. Die Kommunikation und Interaktion mit dem Träger ist ein wesentlicher Bestandteil des kreativen Prozesses. Bei malerischen Umsetzungen werden Farben in lasierenden Schichten mehrfach fein aufgetragen, was sinnliche Überlagerungen erzeugt. Licht und Schatten, Nähe und Distanz sowie szenische Momente durch Lichteinflüsse sind von entscheidender Bedeutung.
Farbleitplanung
Ist Potenzial für Orts- und Stadtbild spezifische Themen und Entwicklungen. Sie schafft Mehrwert.
Analysen klären und ermöglichen einen präzisen Umgang mit Farbe bei gebauter oder noch zu bauender Substanz.
Farbe in der Architektur
Konzeptionelles arbeiten ist wesentlich. Ich entwickle authentische Farbkonzepte – sie fördern Identität und die Bindung an den Ort, steigert Qualität für Mensch und Raum.
Philosophie
Bei der Formulierung des Ziels einer Farbgestaltung muss die Frage beantwortet werden, was mit ihr erreicht werden will. Es geht dabei nicht nur um Funktionalität, sondern auch um die ästhetische Wirkung und den soziologischen Kontext.
Eine differenzierte Farbgestaltung kann ordnen und strukturieren. Farbgestaltung stellt Bezüge her und nimmt eine identitätsfördernde Rolle im Erscheinungsbild ein. Es ist deshalb sinnvoll, die Farbplanung so früh wie möglich in die Projektplanung miteinzubeziehen.
Nachhaltigkeit
Relevant ist für mich auch die ästhetische und ökologische Nachhaltigkeit: Raum soll einerseits im Individuum nachhallen, sei dies bewusst oder unbewusst. Anderseits muss die angestrebte Ästhetik umweltfreundlich sein. Ökologische Nachhaltigkeit wird primär durch die Wahl der Materialien und deren gute Alterung und sekundär durch einfachen Unterhalt erreicht. Stets muss dabei auch an die Sanierung beziehungsweise Renovierbarkeit und – mit Blick auf die Cradle-to-Cradle Vision - den Rückbau gedacht werden. Technisches Fachwissen über Farbe & Materialien sind die Voraussetzung und die Basis, um die erwähnten Aspekte der Nachhaltigkeit zu erreichen.
Farbe leistet
Farbe ist mitunter massgebend für die Orientierung im Raum.
Sie kann Ordnungen veranschaulichen, Gliederungen verdeutlichen, Funktionen unterstreichen, Materialwirkungen unterstützen, Bereiche kennzeichnen, Befinden beeinflussen, Einprägsamkeit bewirken, Orientierung erleichtern und Identifikation ermöglichen.